Bisherige Aktivitäten

Stationen aus der Vereinsgeschichte

Vereinsgründung am 6.9.1983

auf Initiative des damaligen Bischofs von Essen, Kardinal Dr. Franz Hengsbach.


Musik im Kloster Saarn, 1985

Diese Musikreihe ging im Jahre 1985 aus dem Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V. hervor und gehört heute mit den „Saarner Orgeltagen“ zum internationalen Standard. Gemeinsam mit dem städtischen Kulturamt organisierte der Verein das erste Kirchenkonzert am 28.02.1985, mit dem ein Leitziel der Klosterrestaurierung schon früh erreicht wurde: Die Kirche des Klosters ist ein Treffpunkt der Menschen nicht nur zum Gottesdienst, sondern auch für kulturelle Veranstaltungen.

Seither wurde  „Musik-im-Kloster-Saarn“  von der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Verbindung mit dem Kulturbetrieb der Stadt Mülheim an der Ruhr getragen. 

Grabungsinitiativen 1987 – 88

Ergänzende Grabungen fanden mit Unterstützung des Vereins im Eingangsbereich der Klosterkirche und im südlichen Teil des Äbtissinnenhauses statt.

 

Restaurierung von Grabungsfunden

Gebrauchsgegenstände aus Keramik-, Glas-, Leder- und Metall

 

Dokumentation von  Fundobjekten

Das ergrabene Fundmaterial wurde unter archäologischen Anforderungen gesichtet, bestimmt und durch mehr als 1100 Inventarnummer auf Datenträgern gesichert. 

 

Ausstellung „Ora et labora“ 1996

 

Vortragsveranstaltung 2000 

"Zisterzienserklöster in Brandenburg" 

 

Exkursion 2001

Besuch der Zisterzienserinnenklöster Chorin und Lehnin in Brandenburg. Die Exkursion wurde vom Kustos des Klosters Chorin, Fr.Dr. Goos, fachlich begleitet. 

 

Restaurierung von 21 Fundobjekten

 

Ausstellung 2004 im Kellergewölbe der Klosteranlage

„Das Kloster war unser zu Hause“

Die Ausstellung in den Kellerräumen des Klosters über das Leben der Wohnungsmieter im Kloster in den Nachkriegsjahren zwischen 1950-60 fand großen Anklang.

 

Projekt "Kamps-Töchter" 2004 - 06   www.kamps-toechter.de

Hier werden 24 Zisterzienserinnenklöster dargestellt (Quelle: Mathias Dicks: „Die Abtei Camp am Niederrhein, 1913, Steiger Verlag, Moers“). Hiervon unterlagen aber bis etwa 1600 nur 14 Frauenklöster gleichzeitig der Aufsicht des Klosters Kamp, nach 1600 nur noch 11 Klöster. Lediglich 9 Frauenklöster unterstanden ohne zeitliche Unterbrechnungen dem Kloster Kamp.

 

Exkursion 2005

Besuch der Klöster Hardehausen, Wormeln und Netze.


36 Stationsmarken regierender Äbtissinnen, 2006

Graphische Darstellung  der Namen, Daten und Wappen (soweit bekannt) im Kreuzgang des Klosters Saarn.

 

Internetportal www.freunde-kloster-saarn.de im Jahre 2006

 

Schaukastentürmchen vor dem Eingang zur Kirche, Teilfinanzierung, 2007

 

Finanzierung der Restaurierung mehrerer Schnitzfiguren, 2007

Das Städtische Kunstmuseum stellte mehrere Schnitzfiguren als Dauerleihgabe der Kirchengemeinde zur Verfügung. Die Figuren stammen vermutlich aus dem Inventar des Klosters bzw. der Pfarrei. Die Pfarrei verkaufte insbesondere im Zuge der Kirchenerweiterung von 1895 zahlreiche Inventargegenstände zur Finanzierung des Kirchenbaus.

 

Eröffnung des neuen Klostermuseums am 24. Oktober 2008
www.museum-kloster-saarn.de
 
Finanzielle Unterstützung der CHOR SINGSCHULE HIMMELFAHRT, 2009

Installation eines Audio-Guide-Systems, 2009
 
Herausgabe eines Museumsführers für Kinder und eines Museumsflyers für erwachsene Besucher(innen), 2009  

Sonderausstellung "Mit Brief und Siegel. Urkunden aus dem Kloster Mariensaal in Saarn" vom 22. Mai bis 29. September 2010

Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010
Beteiligung des Klosters Saarn als „Spirituelle Kulturtankstelle“ des Bistums Essen an zahlreichen Veranstaltungen

Nach einer Odyssee sind Reliquien aus dem frühen 13. Jahrhundert an ihren Bestimmungsort zurückgekehrt.
Seit Anfang April 2010 sind die Reliquien in einem schmucken Schrein in der „Schatzkammer-Vitrine“ des Klostermuseums zu besichtigen.

Sonderausstellung "Mit Brief und Siegel. Urkunden des Klosters Mariensaal in Saarn" vom 22. Mai bis 29. September 2010 mit 1.900 Besucher(innen)
Im Rahmen dieser Ausstellung wurde die Aktion „Schreiben wie die Mönche und Nonnen“ durchgeführt, an der 20 Schulklassen mit 537 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben.

Theaterstück „Reise durch das Saarner Klosterleben“
Das Theaterstück wurde im Rahmen des Klosterfestes am 29.Mai 2010 von Mitgliedern des Vereins und der katholischen Kirchengemeinde aufgeführt und war ein besonderer Programmpunkt der „Spirituellen Kulturtankstelle Kloster Saarn.“

Saarner Klostergespräche
Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 haben die katholische Kirchengemeinde St.Mariä-Himmelfahrt und der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V. erstmals die „Saarner Klostergespräche“ durchgeführt, die auch in den Folgejahren fortgesetzt werden.

Kloster- / Kräutergarten 2011
Nach monatelanger Planung wurde im Herbst 2010 ein Kloster- / Kräutergartens im Klosterhof angelegt. Die offizielle Eröffnung fand am 21.5.2011 im Rahmen eines Klosterhoffestes mit 1.500 Besuchern statt.


10.000 Besucher seit Eröffnung des Klostermuseums

Der 10.000ste Besucher des Klostermuseums war am 21.9.2011 ein Schüler der Realschule Broich. Alle Schüler der 6. Klasse, die zu einer Führung angemeldet war, erhielten ein Präsent sowie eine Spende für die Klassenkasse. 

 

Neufassung der Vereinssatzung beschlossen

Auf einer Mitgliederversammlung am 5. Oktober 2011 wurde die Neufassung der Vereinssatzung einstimmig beschlossen.

 

13. Mai 2012:  Jazzfrühschoppen im Klosterhof
Unser erster Jazzfrühschoppen war gut besucht. Mehrere hundert Mitglieder und Gäste lauschten den Klängen der „Ruhr - River Jazzband“ und besichtigten hierbei die Klosteranlagen mit dem Kräutergarten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde ein „Info-Baum“ im Klostergarten vorgestellt, der seitdem die Besucher(innen) des Klosterinnenhofes über Veranstaltungen im Kräutergarten wie auch mit allgemeinen Informationen zu unserem Förderverein versorgt.

 

30. Juni 2012:  Besuch des Klosters Dalheim
34 Mitglieder nahmen an der Fahrt zum Kloster Dalheim teil. Sie zeigten großes Interesse an der fast vollständig erhaltenen Klosteranlage mit einem großen Kräutergarten. Bei den Führungen wurde deutlich, dass wohl selten die wesentlichen Bestandteile eines Klosters einschließlich der Wohn- und Wirtschaftsbauten wie hier die vielen Umgestaltungen in den Jahrhunderten überdauerten. 

 

2012:  Der Fördererverein ist Kooperationspartner für die Lehrerfortbildung
Unser Fördererverein wurde als Kooperationspartner für die Lehrerfortbildung mit dem Thema „Saarner Kräutergarten als Lernort“ in das Bildungsprogramm der Natur- und Umweltakademie NRW aufgenommen. 

 

9. September 2012:   Tag des "Offenen Denkmals"
Das Thema “Holz” lockte an diesem Tag ca. 100 Besucher ins Kloster Saarn, die von der Präsentation und den Vorführungen der Tischlerei Lothar Schaff & Söhne begeistert waren. Anhand von Gegenständen des Klosters wurde demonstriert, wie Restaurationen und Restaurierungen von historischen Holzgegenständen vorgenommen werden.

 

19. Mai 2013: Kleines Kräuter- und Bienenfest mit offizieller Öffnung des neuen Bienenstockes
Anlässlich des zweiten Jahrestages der Kräutergarteneröffnung fand für Vereinsmitglieder und Gäste am Pfingstsonntagnachmittag ein “Kleines Kräuter- und Bienenfest” statt. Bei herrlichem Frühlingswetter kamen mehrere hundert Besucher(innen). Neben der ersten öffentlichen Sonntagsführung durch den Kräutergarten nach der Winterpause wurde auch der “Bienenstock” - das neueste Angebot des Vereins - erstmals offiziell geöffnet. Die Darstellung des Klosterlebens in Museum und Kräutergarten wird so um die Bienenzucht ergänzt. Dieses Angebot kommt vor allem Schulklassen zu Gute.

26. Mai 2013: Präsentation des Vereins auf dem Gemeindefest / Neue Küche im “Treffpunkt”, Landsberger Straße
Auch beim Gemeindefest 2013 konnten mehrere neue Mitglieder gewonnen werden. Nicht zuletzt aufgrund dieser Aktivität hat sich der Mitgliederbestand weiterhin positiv entwickelt und nähert sich nun der “200er-Marke”. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die neue Küche im “Treffpunkt” eröffnet. Der Vorstand hatte sich im Herbst 2012 erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Sparkassenstiftung Mülheim an der Ruhr den wesentlichen Teil der Fördermittel zur Einrichtung einer neuen Küche in der Jugendfreizeiteinrichtung "Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung", bereitstellt. Im Rahmen der Aktivitäten im und rund um den Kräutergarten wird die Küche auch vom Verein regelmäßig genutzt.

6. Juli 2013: Exkursion nach Borgentreich mit Besuch des Orgelmuseums
31 Mitglieder unseres Vereins erlebten am 6. Juli 2013 in Borgentreich, Standort des ersten Orgelmuseums in Deutschland, faszinierende Einblicke in die Welt der Königin der Instrumente. Professor Werner Schepp erläuterte in fachmännischer Weise die Funktionsweise der Pfeifenorgel, den klanglichen Aufbau, die handwerkliche Herstellung und die geschichtliche Entwicklung. Nach dem Mittagessen ließen sich die Teilnehmer(innen) vom faszinierenden Klang einer der berühmtesten Denkmalorgeln Europas, der ehemaligen Orgel des Klosters Dalheim verzaubern. Der Organist der Borgentreicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist, Jörg Krämer, präsentierte die größte Barockorgel Westfalens mit einem Konzert.

10. September 2013: Fortsetzung der Reihe “Saarner Klostergespräche” mit dem Präsidenten der Hochschule Ruhr West - HRW, Herrn Prof. Dr. Eberhard Menzel
Das inzwischen 6. “Saarner Klostergespräch” fand am 10.9.2013 mit Herrn Prof. Dr. Eberhard Menzel, dem Präsidenten der Hochschule Ruhr West und Gründungsdirektor der HRW statt. Er referierte vor 50 Teilnehmer(innen) über die neue Hochschule Ruhr West - HRW. Zu dieser Veranstaltung waren auch die Mülheimer Kultur-Fördervereine eingeladen. Der HRW-Präsident schilderte die Entwicklung der Hochschule seit ihrer Gründung am 1.9.2009 bis heute. Außerdem berichtete Herr Prof. Dr. Menzel ausführlich über die Bautätigkeit der HRW. Alle Objekte liegen derzeit im Plan, so dass im Jahr 2015 der Betrieb an der Duisburger Straße aufgenommen werden kann.

Herbst 2013: Integration der “Musik im Kloster Saarn” in den Verein ab dem Jahr 2014 und Unterstützung der Chor Singschule Himmelfahrt
Der Vorstand hat im Herbst 2013 auf Wunsch des Freundeskreises “Musik im Kloster Saarn” beschlossen, die Konzertreihe, die bisher vornehmlich vom Freundeskreis gemanagt und betreut wurde, in die Aktivitäten des Vereins zu integrieren. So erhält die anerkannte “Musik im Kloster Saarn” eine breitere Basis für ihre künftigen Aktivitäten.

22. November 2013: Feier des 30-jährigen Vereinsbestehens
Mitglieder und Ehrengäste feierten den runden Geburtstag des Vereins in angemessener Form. Da sich der Verein der “Musik im Kloster Saarn” besonders verbunden fühlt, fand zunächst eine “Orgelvesper zum Wochenausklang” in der voll besetzten Klosterkirche statt. Zum 100. Geburtstag von Benjamin Britten und zum Vereinsjubiläum präsentierten der Mädchen- und Jugendchor der Chor Singschule Himmelfahrt, der Folkwang Frauenchor sowie das Universitätsorchester Duisburg-Essen Benjamin Brittens “Kantate St. Niclas”. Die Gesamtleitung hatte Prof. Werner Schepp. Nach dem Konzert lud der Vorstand in den “Oberen Kreuzgang” des Klosters zu einem Empfang ein. 

1. Januar 2014: Integration der „Musik im Kloster Saarn“ in den Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V.
Der Vereinsvorstand hatte bereits Ende 2013 auf Wunsch und nach Beratung mit den Mitgliedern des Freundeskreises, der die „Musik im Kloster Saarn“ bisher vornehmlich gemanagt und betreut hat, einstimmig beschlossen, die „Musik im Kloster Saarn“ ab Januar 2014 in den Verein zu integrieren. Die bisherigen Akteure des Freundeskreises „Musik im Kloster Saarn“ unterstützen den Förderverein auch künftig bei der künstlerischen und organisatorischen Arbeit zur „Musik im Kloster Saarn“. Herr Prof Werner Schepp führt seine Arbeit als „Künstlerischer Leiter“ der „Musik im Kloster Saarn“ weiter fort und wird das von ihm geplante Jahresprogramm - beginnend mit dem Programm 2015 - mit dem Vorstand jeweils abstimmen.

Im Jahr 2014 jährte sich das Gründungsjahr des ehemaligen Klosters „Mariensaal zu Saarn“ zum achthundertsten Mal
Aus diesem Anlass hatten es sich die Katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt und der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn zum Ziel gemacht, die Bedeutung des Klosters „Gestern-Heute-Morgen“ einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.
Über das ganze Jahr verteilt fanden unterschiedliche (musikalische, besinnliche und solche mit Jubel und Trubel) Veranstaltungen zu den einzelnen Jahrhunderten des Klosterbestehens statt.

18. Januar 2014: Festakt zu Beginn des Jubiläumsjahres „800 Jahre Kloster Saarn“
„Großer Schatz, schönes Juwel, wertvolles Kleinod“ - das Kloster Saarn wurde zu seinem 800. Geburtstag in den höchsten Tönen gelobt. Allen voran machte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am 18. Januar beim Festakt in der Klosterkirche die Bedeutung des Klosters deutlich und zählte es zu den wichtigsten Kulturdenkmälern in Nordrhein-Westfalen. Doch mit seiner Architektur, Geschichte und den vielen Veranstaltungen sei es vor allem auch „einer der großen Schätze der Stadt mit kulturhistorischer Bedeutung“.
Unser Verein hatte zusammen mit der Kirchengemeinde St. Mariä-Himmelfahrt ins Kloster eingeladen, um mit dem Bistum, der Stadt, dem Land und den Bürgern die Gründung des heutigen Klosters Saarn im Jahr 1214 als Zisterzienserinnenkloster zu feiern. Der Festakt war der Auftakt zu einem Jubiläumsjahr mit vielen Veranstaltungen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt. Vor geschätzten 350 Gästen und Teilnehmern feierte unser Förderverein mit der Kirchengemeinde einen gelungenen Auftakt zum Jubiläumsjahr „800 Jahre Kloster Saarn“.
Ruhrbischof Dr. Franz Josef Overbeck malte in seinem Grußwort das Bild einer Welt ohne Klöster, in der das Christentum sich so nie entwickelt hätte, in der es viele bedeutende Kunstwerke nicht gäbe, das Bemühen um Arme fehlen würde, viele wertvolle Gebäude nicht errichtet und Initiativen nicht gegründet worden wären.
Die weltliche Bedeutung übernahm Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, die das Kloster als zeit- und baugeschichtliches Kleinod würdigte. „Ohne das Kloster, ohne die Zisterzienserinnen und ohne die Weiterbenutzung wäre Saarn heute ein anderer Stadtteil und Mülheim eine andere Stadt.“ Die Renovierung habe zwar ein Jahrzehnt gedauert und 25 Millionen Mark gekostet, dadurch sei aber aus einem baufälligen Gebäude ein lebendiges Kloster geworden. Und mit den drei Patres der Ordensgemeinschaft der Oblaten des heiligen Franz von Sales, die heute im Kloster wohnen, sei auch die ursprüngliche Funktion des Klosters zurückgekehrt.
Die örtliche und überörtliche Presse hat das Klosterjubiläum sehr gut begleitet. Auch der WDR - Lokalzeit Ruhr - berichtete am 18. Januar über das 800-jährige Klosterjubiläum.

16. Februar 2014: Saarner Klostergespräch zum Thema „Kulturkampf"
Das „7. Saarner Klostergespräch“ am 16.2.2014, war in den Veranstaltungsreigen zum 800-jährigen Jubiläum des Klosters Saarn eingebettet. Mit 100 TeilnehmerInnen war es die bisher am besten besuchte Veranstaltung dieser Art. Herr Dr. Norbert Schloßmacher, Leiter des Stadtarchivs und der Stadthistorischen Bibliothek der Bundesstadt Bonn, referierte über den politischen Katholizismus und Antikatholizismus (Kulturkampf) im 19. Jahrhundert.

10. Mai bis 28. September 2014: Sonderausstellung „Anno Tobak – Alles in Butter“
Die Sonderausstellung war unser aufwändigster und wesentlichster Beitrag zum 800-jährigen Klosterjubiläum. Die Ausstellung sollte ursprünglich bis zum 31. August 2014 im Gewölbekeller unseres Klostermuseums zu sehen sein, wurde aber wegen des großen Erfolges bis Ende September 2014 verlängert. Sie zeigte archäologische Fundstücke, die vom Leben im Kloster Zeugnis geben. Wie lebte man damals? Was hatte für die Bewohnerinnen besondere Bedeutung? Allerdings sollen die Exponate nicht nur „schweigend bezeugen, wie der Alltag damals aussah. Daher verbindet die Ausstellung die Fundstücke mit Redewendungen, die im Mittelalter und in der Neuzeit entstanden. Was ist zum Beispiel mit „Anno Tobak“ oder „Alles in Butter!“ gemeint? Damit erschließen die Ausstellungsstücke zugleich Redensarten, die zum Teil bis heute in unserer Sprache präsent sind.
Für diese Ausstellung konnten wir Frau Dr. Angelika Böttcher als Ideengeberin und Kuratorin gewinnen. Außerdem erhielten wir Unterstützung durch den Landschaftsverband Rheinland.

11. Mai 2014: Beitrag der Evangelischen Kirchengemeinde Broich – Saarn zum Klosterjubiläum
Die Veranstaltung erreichte eine hervorragende Resonanz mit 200 begeisterten Zuschauern bei der Evangelischen Kirchengemeinde Broich - Saarn. In einer Zeitreise in das 16. Jahrhundert brachte die evangelische Gemeinde die „Saarner Reformation“ näher. Humoristisch-historische Leseszenen, „Ssaan‘sche Verhältnisse“ - Kloster bleibt katholisch, Dorf wird evangelisch!“ bereiteten im evangelischen Gemeindezentrum Laiendarsteller den Zuschauern viel Spannung und Freude. Zwischen den Szenen erfreute der Männerprojektchor „Links der Ruhr“ mit Liedern aus dem 16. Jahrhundert das Publikum.

14. Juni 2014: Theateraufführung mit Gemeindemitgliedern im Rahmen des Gemeindefestes auf dem Gelände des „Treffpunkt“, Landsberger Str. 19.
Die Aufführung eines historischen Theaterstückes (Buch: Wolfgang Geibert) zum Klostergeschehen im 17. Jahrhundert war ein weiterer Höhepunkt des Veranstaltungsreigens auf der Reise durch die 800 Jahre Klosterleben in Saarn.

28. / 29. Juni 2014: „Orden bauen Europa - Zisterzienser in Vergangenheit & Gegenwart“ in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“.
Themen der Tagung waren unter anderem die Fragen „Worin besteht der besondere Beitrag der Zisterzienser beim Aufbau Europas?“ / „Wie sah zisterzienserisches Leben im Ruhrgebiet in Mittelalter und früher Neuzeit aus?“ / „Welche Zukunft ist ihm beschieden?“ Referenten waren:
Dr. des. Jens Oboth              Dozent der Akademie „Die Wolfsburg
Dr. Michael Schlagheck         Akademiedirektor „Die Wolfsburg“
Hans-Theo Horn                   Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des
                                            Klosters Saarn e.V.

30. August 2014: Familienfest rund um einen klösterlichen Handwerkermarkt
Diese Gemeinschaftsveranstaltung der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt und unseres Vereins war ein besonders publikumswirksamer Beitrag zum 800-jährigen Bestehen des Klosters Saarn im Jahr 2014. Zahlreiche Saarner Handwerker sind an Ständen aber auch auf einer „echten Baustelle“ ihrem Gewerk nachgegangen. Als Höhepunkt des Tages fand die, feierliche Übergabe eines auf mittelalterliche Bauweise errichteten Pavillons am Kräutergarten statt.
Darüber hinaus konnten die jüngeren Besucher an den Handwerkerständen und bei vielerlei anderen Aktionen ihren „Kleinen Klosterhandwerksgesellen“ ablegen und sich per Quiz mit der Geschichte des Klosters Saarn vertraut machen.
Zudem gab es ein buntes Programm mit Geschichten und Märchen im Jurtezelt, musikalischen Beiträgen der Saarner Klostermarktspatzen, Tänze und Marketenderunterhaltung durch die Gesamtschule Saarn und auch das Museum und der Kräutergarten mit den Klosterbienen luden zum „Beschnuppern“ ein.

13. November 2014: „Mein ganzes Leben ist eine Antwort.“ Was Ordensleben im 21. Jahrhundert bedeutet
Dieses „8. Saarner Klostergespräch“ im Rahmen der Feiern zum Jubiläum „800 Jahre Kloster Saarn war eine Kooperationsveranstaltung unseres Vereins mit der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ und dem Ordensrat im Bistum Essen. Über den dramatischen Wandlungsprozess des Ordenslebens diskutierten
Dr. Jens Oboth, Dozent der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“, Sr. Benigna Berens, ehem. Generaloberin der Franziskusschwestern der Familienpflege, P. Prior Pirmin Holzschuh O.Cist. und Sr. M. Regina Greefrath B.M.V.
16. Januar 2015: „Dankeschön-Veranstaltung“ zum Abschluss der Feierlichkeiten zu „800 Jahre Kloster Saarn“
Ein Jahr nach dem feierlichen Festakt zum Start der Zeitreise durch acht Jahrhunderte hatte die Steuerungsgruppe „800 Jahre Kloster Saarn“ zu einer besonderen „Dankeschön-Veranstaltung“ eingeladen. Die Organisatoren wollten noch einmal auf die vielfältigen Ereignisse des Jubiläums-jahres zurückblicken. Es sollte aber zugleich auch Danke gesagt werden, für die Mithilfe, das Mitdenken und -feiern. Begonnen wurde der Abend am 16. Januar 2015 mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Klosterkirche. Anschließend gab es im Kreuzgang-Innenhof Gelegenheit zur bildlichen Rückschau mit einer Diashow über die Jubiläumsveranstaltungen, die mit einem Großbildprojektor auf die Fassade im Klosterinnenhof projiziert wurde. Damit fanden die Feierlichkeiten zum 800-jährigen Jubiläum des Klosters Saarn ihren offiziellen Abschluss.

23. April 2015: Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen
Die Mitgliederversammlung hat am 23. April 2015 den Vorstand des Vereins wieder komplettiert. Hans-Theo Horn, der seit dem vorzeitigen Ausscheiden von Jörg Enaux seit Mitte 2014 kommissarischer Vorsitzender war, wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Hans-Dieter Flohr (Geschäftsführer) und Heinz Koopmann-Horn (Schatzmeister) wurden einstimmig wiedergewählt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist nun Hanns-Peter Windfeder, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Hans-Theo Horn erklärte, dass er nach etwa ein- bis eineinhalb Jahren den Vorsitz an Hanns-Peter Windfeder abgeben und aus dem Vorstand ausscheiden möchte. Es ist vorgesehen, dass an Stelle von Hanns-Peter Windfeder dann Steffi Horn als stellvertretende Vorsitzende nachrückt. So hat der aus 200 Mitgliedern bestehende Förderverein frühzeitig die Weichen für einen Generationswechsel gestellt. Hans-Theo Horn verabschiedete den langjährigen Vorsitzenden Jörg Enaux und würdigte seine Verdienste um den Verein. Vor allem die Errichtung des Klostermuseums und des Kräutergartens während seiner 12-jährigen Amtszeit als Vorsitzender werden mit seinem Namen verbunden bleiben.

3. Juni 2015: Auszeichnung „Partner Klimazone Schule“
Sehr erfreulich ist die Zusammenarbeit mit der „Natur- und Umweltschutzakademie (NUA)“ im Rahmen von Lehrerfortbildungen und als außerschulischer Lernort, insbesondere für die Mülheimer Schulen. Unser Verein gehört damit zu den Mülheimer Netzwerkpartnern „Klimazone Schule“ und wurde am 3. Juni 2015 in der Luisenschule für das „eindrucksvolle Engagement im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung“ durch die Ministerpräsidentin des Landes NRW Hannelore Kraft ausgezeichnet.

20. Juni 2015: Mitgliederausflug zum Kloster Oelinghausen
An unserem Mitgliederausflug zum Kloster Oelinghausen nahmen 32 Personen teil. Auf dem Programm stand die Besichtigung der Klosteranlage mit der Klosterkirche und der berühmten Orgel. Der künstlerische Leiter der „Musik im Kloster Saarn“, Prof. Werner Schepp, gab hier ein kleines Orgelkonzert. Nach dem Mittagessen wurden der Klostergarten und das Klostergartenmuseum des Klosters Oelinghausen besichtigt.
Juni 2015: Erscheinen der neuesten Publikation des Vereins von Wolfgang Geibert „ Der Tag beginnt mitten in der Nacht - vom Leben im mittelalterlichen Kloster Mariensaal in Saarn“
Wolfgang Geibert hat aus mehreren seiner Veröffentlichungen Texte in einer neuen Broschüre zusammengefasst. Stets wurde der Bezug zum Kloster Mariensaal in Saarn hergestellt. Die Texte stammen vorwiegend aus entsprechenden Abhandlungen für den Gemeindebrief der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt, die er seit Mai 2011 im Zusammenhang mit dem 800-jährigen Klosterjubiläum verfasst hat. Am Beispiel der von ihm fiktiv erfundenen „Schwester Agnes“ liest man von frommen und weniger frommen, von traurigen und fröhlichen, manchmal dramatischen, aber auch immer sehr menschlichen Begebenheiten im Kloster Mariensaal um 1300.

27. Oktober 2015: Saarner Klostergespräch zum Thema „40 Jahre Europäisches Denkmalschutzjahr 1975 - Baukultur zwischen staatlicher Hoheit und Bürgerschaftlichem Engagement“

Das 9. Saarner Klostergespräch zum Thema „Denkmalschutz“ war mit den Referenten Dr. Gundula Lang und Dr. Martin Bredenbeck hochrangig besetzt. Frau Dr. Lang stellte den Denkmalschutz aus Sicht der Behörden, vor allem des Landschaftsverbandes Rheinland, dar. Herr Dr. Bredenbeck schilderte das Thema aus Sicht der Bundesgeschäftsstelle des Bundes Heimat und Umwelt (BHU) in Deutschland. Im Laufe ihres Gesprächs gingen sie auf mehrere Beispiele auch aus Mülheim an der Ruhr ein und animierten so die Zuhörer zu einer lebhaften Diskussion.

Redakteur: admin - Aktualisierung der Site: 03.01.2017